20.07.2007

Die Sommerferien sind endlich da!
Sonne, Sommer, Urlaub, keine Hausaufgaben, im Kanal schwimmen,…..
aber halt: da war doch noch was!
Wir haben eine Spende bekommen in Höhe von 600€, um damit unseren Computerraum aufzurüsten!
Eine engagierte Schülergemeinschaft aus der Realschule Schiffdorf hat durch die Herstellung und den Verkauf von eigens erstellten Kochbüchern einen ansehnlichen Gewinn erwirtschaftet, den sie nun uns zur Verfügung gestellt haben!
Eine super Aktion, die sich auch bald bei uns bemerkbar machen wird, denn unsere schon etwas betagten Rechner haben manchmal mehr Frust und Nerven gekostet als Spaß gemacht.
Wir bedanken uns nochmals herzlich für diese tolle Spende!

Scheckübergabe

08.07.2007

Zunächst einmal möchten wir allen für ihre große Anteilnahme danken!
Unsere Website hat, ganz ungeahnt, eine Kommunikationsbrücke bis hin zu den Hinterbliebenen geschaffen. Es ist für viele von uns immer noch ein schwer zu fassender Gedanke, dass Bernd sich nicht im Urlaub befindet, sondern von uns gegangen ist. Jeder, der schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, wird die Gefühle kennen, wenn man z.B. unverhofft auf kleine, persönliche Gegenstände dieses Menschen trifft. Dinge, die sonst nie von Bedeutung waren, lösen auf einmal unerwartete Erinnerungen aus.

Das Leben geht zwar weiter, aber doch kann man nicht umher, sich vermehrt mit dem Leben, dem Tod und vielleicht auch der Religion zu beschäftigen. Uns wurde schlagartig bewusst, wie endlich unser Leben doch ist.
Völlig unbeeindruckt von diesen Geschehnissen zeigt sich die Zeit, welche stetig voranschreitet und auch viel Veränderung mit sich bringt.
Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und es hat auch schon jemand einen Schulabschluss in der Tasche! Ausflüge statt normalen Unterricht, aber auch letzte Arbeiten wurden geschrieben.

In unserer Gruppe hier auf dem Jugendhof hat sich auch viel verändert. Zwei neue Jungen leben jetzt hier und für zwei andere ist ein Auszug in greifbare Nähe gerückt. Das bringt natürlich jede Menge Unruhe mit sich. Auf einmal ist man nicht mehr der Jüngste am Hof. Es ist morgens wieder früher „Action“ angesagt. Und es müssen natürlich die Fronten geklärt werden: Wer darf was, wer hat was zu sagen und wo ist mein Platz in der Gruppe?
Es wird nie langweilig!

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